Das musst du über deine Ratings und Rezensionen wissen: Google Richtlinien

Ratings und Rezensionen sind das digitale Äquivalent zum mündlichen Mundpropaganda. Sie zeigen potenziellen Kunden, wie zufrieden andere mit deinem Angebot sind, und beeinflussen maßgeblich die Kaufentscheidung. Doch bei der Nutzung und Darstellung dieser Bewertungen gibt es klare Regeln, die du kennen solltest, um keine Fehler zu machen. Dieser Blogpost fasst die wichtigsten Richtlinien zusammen und gibt dir praktische Tipps, wie du deine Bewertungen optimal managen kannst.
Was bedeutet die Bewertung auf Google?
Wenn du über dein Unternehmen sprichst, solltest du den Begriff „auf Google“ verwenden, um die Herkunft deiner Bewertungen klarzustellen. Es ist wichtig, immer das Datum anzugeben, auf das sich deine Bewertung bezieht, um Transparenz zu schaffen. Beispielsweise kannst du sagen: „Unsere durchschnittliche Bewertung auf Google im September 2025 liegt bei 4,6 Sternen.“ Dabei solltest du keine Begriffe wie „Google-rated“ oder „Google rating“ verwenden, die den Eindruck erwecken könnten, Google selbst würde diese Bewertungen vergeben – das ist nicht der Fall. Bewertungen stammen ausschließlich von Nutzern.
Das richtige Verhalten bei Bewertungen:
Das Veröffentlichen von Bewertungen ist nur zulässig, wenn du die Zustimmung der Kunden hast. Das bedeutet: Wenn du Bewertungen für Marketingzwecke nutzen möchtest, solltest du vorher die Erlaubnis der jeweiligen Person einholen. Das kannst du durch eine direkte Anfrage per E-Mail oder in einem Gespräch tun. Es ist unzulässig, Bewertungen zu fälschen oder zu kaufen. Auch das Anfragen bei Mitarbeitern, um positive Bewertungen zu erhalten, ist verboten.
Was solltest du tun, um positive Bewertungen zu fördern?
Der wichtigste Schritt ist, dein Google Business Profil vollständig zu claimen und zu optimieren. Das bedeutet, alle relevanten Informationen aktuell zu halten, Bilder hochzuladen und dein Profil ansprechend zu gestalten. Sobald dein Profil vollständig ist, kannst du aktiv Kunden um Bewertungen bitten. Das funktioniert am besten, wenn du den richtigen Zeitpunkt wählst – etwa direkt nach einem erfolgreichen Abschluss oder einem positiven Gespräch.
Automatisierte E-Mails oder QR-Codes in der Filiale sind praktische Werkzeuge, um den Bewertungsprozess für Kunden so einfach wie möglich zu machen.
Der richtige Umgang mit Bewertungen:
Zeige dich immer professionell und ehrlich im Umgang mit Bewertungen. Danke positiven Feedbacks, um Wertschätzung zu zeigen. Bei negativen Bewertungen solltest du ruhig und lösungsorientiert reagieren, um den Eindruck zu hinterlassen, dass du die Anliegen deiner Kunden ernst nimmst. Vermeide es, defensiv oder beleidigend zu reagieren – das kann den Schaden nur vergrößern.
Was du vermeiden solltest:
Vermeide es, Bewertungen zu kaufen, Kunden zu drängen oder ihnen Anreize anzubieten. Das verstößt gegen die Richtlinien von Google und kann dein Profil sperren. Ebenso solltest du keine Bewertungen durch Mitarbeiter oder Personen aus deinem Umfeld verfassen lassen, insbesondere nicht mit derselben IP-Adresse.
Tipps für deine Bewertungspolitik:
Nutze einen klaren Bewertungslink, den du in E-Mails, auf deiner Website oder in sozialen Medien teilst.
Bitte deine Kunden, ehrlich und detailliert zu sein, um glaubwürdige Bewertungen zu erhalten.
Nutze Bewertungen auch, um Schwachstellen in deinem Service zu erkennen und kontinuierlich zu verbessern.
Bewertungen sind ein mächtiges Werkzeug, um das Vertrauen in dein Unternehmen zu stärken. Doch nur, wenn sie ehrlich, transparent und im Einklang mit den Google-Richtlinien gesammelt und genutzt werden. Durch eine professionelle Bewertungspolitik kannst du langfristig deinen Ruf verbessern und mehr Kunden gewinnen.
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